Kleine Costa Rica Naturreise

Costa Rica
Gruppenreise

Auf dieser 15- tägigen Costa Rica Naturreise entdecken wir gemeinsam in der Kleingruppe mit 4 - 6 Teilnehmer die interessanten Lebensräume. Eigene Route & besondere Unterkünfte für Naturliebhaber mit den Reiseleitern Sabrina & Stephan Martens.

TerminTeilnehmerPreis p.P. im DZEZ-Zuschlag
09.01. - 23.01.20214 - 62.990,-€500,-€
Naturreise Costa Rica Kleingruppe
  • Hochland, Pazifikküste Nord- und Süd: Fast alle Landschaften des Landes in einer Reise!
  • Rund 180 Vogelarten, viele Säuger, Reptilien und Amphibien in Ruhe beobachten oder fotografieren
  • Regenwald und tropische Landwirtschaft mit Naturspezialisten erleben
  • 8 Stationen in allen nahezu allen Lebensräumen der feuchten Tropen
  • Leichte, geführte Wanderungen
  • Sichere Reise im klimatisierten Bus
  • Optimale Unterkünfte für Naturfreunde

Enthalten im Reisepreis

  • Alle Transfers laut Reiseverlauf
  • Übernachtungen in Mittelklassehotels und Lodges, laut Reiseverlauf oder gleichwertig
  • Tägliches Frühstück und Mahlzeiten laut Verlauf
  • Klimatisierter Bus (Nissan Urvan o.ä)
  • Fachkundige Naturreiseleiter Stephan & Sabrina Martens
  • Reisepreissicherungsschein Naturreise Costa Rica
  • Alle Eintritte in Nationalparks laut Reiseverlauf
  • Mobiles Internet im Bus

Nicht enthalten im Reisepreis

  • Internationale Flüge (Diese Reise ist auf den Flug mit Lufthansa ausgerichtet)
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherungen
  • Nicht aufgelistete Speisen und Getränke
  • Nicht aufgelistete Ausflüge und Leistungen
Zielarten der Reise: 
   : Ananas; Bananen; Hirschgeweihfarn; Guaria Morada Orchidee; Puya; Trompetenbaum; Ohrenfruchtbaum; Kapokbaum; Korallenbaum; Papayastaude 

   :  Faultier; Brüllaffe; Klammeraffe; Totenkopfäffchen; Kapuzienerartige; Nasenbär; Aguti; Laubfrosch, Pfeilgiftfrosch und Baumsteiger; Leguan; Greifschwanzlanzenotter; Gelbkopfgecko

   hellroter Ara; Soldatenara; Fischertukan; Langschwanzhäher; Passarinitangare; Veilchentrogon, Azurnaschvogel; Rotbrust, & Amazonasfischer, Kahnschnabel, Tovisittiche
Die Stationen der kleinen Costa Rica Naturreise im Überblick:
  • Ankunft am internationalen Flughafen Juan Santa Maria
  • Orosi Tal: Tapanti Nationalpark
  • Boca Tapada: Bootsfahrt und Schutzgebiet
  • Region Vulkan Arenal: Hanging Bridges & Park 1968
  • La Cruz: Fincawanderung & die Küste Guanacastes, Nationalpark Palo Verde
  • Monteverde: privates Schutzgebiet im Nebelwald
  • Quepos: Manuel Antonio Nationalpark
  • Uvita: Pazifikregion, Playa Ballena Nationalpark und Küstenexkursion
  • Zentraltal und Poasmassiv

Detaillierter Reiseablauf

Tag 1: Ankunft in Costa Rica und Abholung am Flughafen

Bienvenidos im Naturparadies Costa Rica!

Optimal kommen wir mit Lufthansa am Abend an und werden von Sabrina und Stephan vom Flughafen abgeholt. Zunächst reisen wir in das nahegelegene Home-Hotel und haben Zeit zum Frischmachen, Ankommen und Regenerieren. 
Flüge mit Edelweiss aus Zürich (optionale Zusatzübernachtung) oder mit Iberia sind auch möglich.
Die Reiseleiter sind schon einige Tage vorher im Land und können Sie persönlich am Flughafen in Empfang nehmen.

Hotel:  1 x Villa San Ignacio (Zentraltal/ Alajuela)
 

Tag 2: Poasmassiv und Reise ins liebliche Orosi Tal

Die Vögel wecken uns auf unserer Costa Rica Naturreise mit ungewohnten Lauten so gegen 5 Uhr. Auch das Licht ist ungewohnt hell, nach einem ersten Frühstück im schönen Costa Rica führt uns unsere Gruppenreise zunächst die Hänge am Vulkan Poas hinauf. Wir besuchen die bekannten Vulkan-Erdbeeren, Kolibris und bekommen schon einen guten Eindruck vom Bergregenwald und Kaffee-Kulturland. Das milde Klima hier kommt uns heute sehr entgegen. 
Costa Rica Reise
Blühende Corallenbäume im Orosital
©Astrid & Jürgen Ohlendorf


Aber gegen 11 werden wir Richtung Osten reisen: Zunächst geht’s durch die Hauptstadt des Landes bis nach Cartago. Ein kurzer Stopp und Besichtigung der berühmten Marienbasilika stehen an.
Gegen frühen Nachmittag dann treffen wir im lieblichen Orosital ein und besuchen den Botanischen Garten Lancester und sehen einen Querschnitt der Vegetation. Bromelien, Orchideen, Palmen und Fensterblatt warten auf uns bei eim gemütlichen Rundgang von 1,5 Stunden. Bleibt Zeit und Lust an diesem Tag, dann schauen wir uns noch schöne Fleckchen im Tal an.
Zwischen Wildfluss, Kaffeeplantagen und üppig grünem Bergregenwald finden wir bestimmt erste „Lebenzeichen“. Abends geht’s dann zur Nahrungssuche ins Dorfzentrum. Stephan kennt ein nettes Lokal ...
 
Hotel: 2 x Orosi Lodge  (Zentraltal/ Orosi Tal)
 

Tag 3: Der Tapanti Nationalpark und Orosi Tal

Bergregenwald vom Feinsten! Primärwald! Aber zunächst ein Frühstück wie im Urlaub von der Terrasse der geschmackvollen Lodge. Dabei können wir Morgenammer und Braunschwanzamazilie beobachten. Die Fahrt dann zum Tapanti-Nationalpark ist recht kurz. Aber schon auf diesen 8 km werden wir viele Stopps einlegen, wo immer was zu entdecken ist. Im Park spazieren wir mehrere kleine, gut geh bare Wege. Zum Teil in Sekundärwald, zum Teil im Primärbergregenwald und immer in Wildflussnähe. Keine Anzeichen von Zivilisation weit und breit. Blauer Morpho und Montezumastirnvogel sind nur zwei Zielarten. Es ist das richtige Programm hier in mildem Klima und rund 1400 m Meereshöhe zum Akklimatisieren in Costa Rica und ruhigem Genießen. 

Wenn es passt sind wir dann gegen mittleren Nachmittag wieder im Dorf. Wer mag, wandert noch zur Kirche, der ältesten in Betrieb befindlichen im Lande, oder streift mit Fernglas, Kamera durch die nahen Kleingärten des Dorfrandes am Hang. Das Abendessen setzen wir zumeist so um 18.30 Uhr an, weil es dann ohnehin dunkel ist. 
 

Tag 4: Reise vom Orosital nach Boca Tapada

Naturreisen Costa rica
Grüner Leguan
©Astrid & Jürgen Ohlendorf

Wir bleiben im Lebensraum des Tieflandregenwaldes und reisen in Richtung Nordwesten. So lange wir noch nahe der Küste sind werden wir gemütlich fahren und noch bestimmt einen Stopp einlegen. Wenn es was zu sehen gibt, dann halten wir immer an. Schöne Aussicht oder toller Baum, fressender Geier oder würgende Schlange. Irgendwo legen wir auch auf jeder Tour, jeder Reise von A nach B Toiletten-, Einkauf- und Kaffeestopps ein. Landschaftlich schöne Stellen, wie ein Flussknie an einer kleinen Hängebrücke am Rio Sarapiqui laden zum Picknick und frischer Ananas ein.

Nach dem Dorf Pital wird dann die Fahrt zur Safari. Wir schauen rechts und links was fliegt und krabbelt. Es wird immer einsamer, nur noch Plantagen und Urwald.
Die Herberge liegt malerisch am Fluss Rio San Carlos. Perfekt ist dieser Ort für Vogelfotografen und Beobachter!

Wir lassen den Bus an einem Parkplatz stehen und übequeeren den Fluss mit einem Boot. Auf der anderen Seite erwartet uns eine Paradis mit eigener Lagune und Trails. 

Hotel: 2 x Maquenque Lodge (San Carlos/ Boca Tapada) inkl. 2 x Abendessen

Tag 5: Tiersafari zu Wasser und Land

Dieser Tag ist für Viele eines der Highlights der Reise. Nach dem leckeren Frühstück, Auge in Auge mit Grünen Leguanen und Tovisittichen, besteigen wir das hoteleigene Boot. Ein Dach schützt uns vor zu viel Sonne oder einen Schauer und wir sind rund 3 Stunden mit einer Pause an der Grenze zu Nicaragua unterwegs. Galeriewald, Regenwald, Schilfröhrrichte und Weiden wechseln sich ab, riesige Kapok- und Brotfruchtbäume gleiten vorbei. Mit Glück aber dann auch in bester Fotoperspektive sehen wir aus kurzer Distanz Kahnschnabel, Amazonasfischer und Spitzkrokodil.

Um die Mittagszeit sind wir zurück und wer möchte kann ein Mittagessen einnehmen oder individuell auf die Pirsch gehen. Jedoch....manch Einer „pirscht“ Richtung Mittagsruhe in der Hängematte.
Weiter an diesem Tage erkunden wir das Hauseigene Schutzgebiet zu Fuß. Sabrina und Stephan kennen den Weg: Zuerst durch Kulturland mit einigen interessanten Nutzpflanzen, dann in den Primärregenwald auf zum Teil rutschigen, matschigen Pfaden. Wer will, trägt hier erhältliche Gummistiefel. Mit Glück entdecken wir den Erdbeerfrosch. Ein Pfeilgiftfrosch der Brutpflege betreibt! Oder Klammeraffen hoch in den Kronen der Urwaldriesen. Eine wunderschön idyllisch gelegene Lagune ist der Zielpunkt dieser kleinen Wanderung und zeitig genug zum Frischmachen vor dem Abendessen sind wir wieder zurück. Hoffentlich mit vielen Sichtungen, Eindrücken und nicht zu viel Nässe von oben. 

Bemerkung: Die Bootsfahrt kann auch nachmittags stattfinden. Wanderung dann morgens.
 

Tag 6: Die Region Vulkan Arenal und die fantastischen Hanging Bridges

Wenn wir gefrühstückt haben reisen wir weiter Richtung Westen. Nach der Reise durch Kulturland, Ananas-, Papaya-, Zuckerrohr-, Yucca-Plantagen und Regenwäldern gelangen wir am Fuße des Vulkanes Arenal das Dörfchen La Fortuna. Hier ist das Klima lieblicher, denn wir sind wieder auf rund 700 m Höhe.

Es ist genug Zeit für einen Dorfbummel mit Kaffee oder Postkarte, Souvenier als Beute. 
Am frühen Nachmittag erreichen wir die Mistico Arenal Hanging Bridges. Sichere Hängebrücken bis 45 Meter Höhe. Durch die Baumkronen der Urwaldriesen wandern wir hier: Ein einfacher Weg von knapp 4 km Länge bietet umwerfende Ausblicke auf Bergregenwald und perfekt geformten Vulkan. Und vielleicht entdecken wir dabei Zimtbrustmotmot oder Mantelbrüllaffen? 

Nach diesem Abenteuer reisen wir wieder weiter bis in die wenige Kilometer entfernte Nepenthe Lodge; ein Ort von ganz besonderer landschaftlicher Schönheit. Hoch über dem Arenalsee und mit besten Beobachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände. Und wer es gemütlicher mag, findet einen sehr ansprechenden Pool vor. Unterhalb der Herberge gibt’s das Restaurant Phönix von Luisa und Juan, nicht nötig zur Nahrungssuche weit auszuschwärmen. 
 
Hotel: 2 x Nepenthe B&B (Region Arenal/ El Castillo)
 

Tag 7: Der Privatpark Vulkan 1968 zwischen Lava & Orchideen

ArenalCostaRica
Aussicht von der Terasse des Nepenthe B & B 
Unser Favorit ist der Privatpark: Eine mittelschwere Wanderung von 5 km und 200 Höhenmetern bei 50% Schatten steht an. Wir erfahren natürlich jeweils am Vortag die Beschaffenheit der Strecke und erforderliche Ausrüstung auch eine Abkürzung ist möglich. Und genau auch für solche Tage sind wir mit zwei Reiseleitern unterwegs auf der Costa Rica Gruppenreise.

Bergregenwald mit Tukanen vor Vulkankulisse, ein vulkanischer Stausee mit Schwarzkopftauchern und ein Lavafeld mit Spanischer Flagge und Frauenschuh erwartet uns. Stephan erklärt uns viele endemische Pflanzen. Wir verstehen dann wie die Vegetation die Lavafelder wieder langsam erobert und begrünt. Wie an viele Tagen finden wir auch hier wieder eine schöne Stelle für eine Brotzeit oder „Obstzeit“ aus dem Rucksack. 

Am Nachmittag kehren wir zu unserer schönen Unterkunft zurück. Wer noch weiter Lust auf Programm hat (oder als Alternativprogramm bei schlechtem Wetter), für den gibt es einen Schmetterlingszoo und Reptilienzoo (Zusatzkosten) in der Nähe. Aber unser Garten hier und das angrenzende Kulturland mit vielen Bäumen und Hecken lässt sicher keine Langeweile aufkommen. 
 

Tag 8: Von der Vulkanregion in den Trockenwald nach La Cruz

Nach dem Frühstück brechen wir auf nach La Cruz. Das Kleinstädtchen ist unser Versorgungspunkt für die kommenden Tage. Hier finden wir alles was wir benötigen: Obst, Wasser, Pollo Frito.
Aber unsere Herberge ist hier die Finca Canas Castilla: Im Trockenwald an einem aufgestauten Fluss. Die Familie Sutter betreibt hier seit mehr als 25 Jahren eine Landwirtschaft mit Rindern, Pferden, Hühnern, Bananan, Teakholz, Moringa und mehr. Dazu 4 Doppelhäuschen am Fluss für Gäste. 

Wir beziehen unsere großzügigen Cabanas und nach kurzer Verschnaufpause starten wir zu einer Fincawanderung auf dem eigenen Gelände. Extrem strukturreicher Trockenwald erwartet uns. Es gibt für alle eine passende Wegvariante, wir besprechen das vorab. Bestimmt sehen wir Veilchentrogon, Weißstirnamazone und Rotnackenzaunkönig. Auf jeden Fall wird es eine hochinteressante Tour über naturbelassene Pfade. 

Abends dann unter dem Rancho der Herberge versorgt uns die Herbergsmutter Agi mit Köstlichkeiten. Wenn wir möchten; denn alternativ suchen wir im Dorf eine Möglichkeit zur Verpflegung. Oft geht es hier sehr gesellig zu und Reiseerfahrungen werden mit anderen Gästen getauscht. 
Die Finca Cañas Castilla ist wohl der beste Ort um Faultiere und Affen in Costa Rica zu beobachten!
 
Hotel: 2 x Finca Cañas Castilla (Guanacaste/ La Cruz) inkl. 1 x Abendessen
 

Tag 9: Küsten-Lebensräume entdecken

costa rica reise
Auf der Finca leben drei Faultiere
© Astrid & Jürgen Ohlendorf
Der Tag gehört der Erkundung der nahen Küste. Eine noch wenig touristische Halbinsel im Lebensraum des Trockenwaldes ist das Ziel. Hinter La Cruz fahren wir runter an den Pazifik und finden in der ersten Bucht eine Mangrovenmündung die wir auf einer leichten Wanderung erkunden. Hier treffen Säulenkakteen auf Weiße Mangrove. Hier jagen Gürtelfischer, Fischadler und Dreifarbenreiher. Landkrabben und Tamarindenbäume säumen den Pfad. Im flachen und ruhigen aber trüben Wasser tummeln sich Schlammtreter und Grüne Meeresschildkröte. Es ist wieder ein Ort von außerordentlicher landschaftlicher Schönheit!

Nach rund zwei Stunden müssen wir aber leider weiter denn es wartet die wohl schönste Bucht Costa Ricas auf uns. Zumindest die schönste Bucht ohne Palmen, die Playa Rajada. Felsen rahmen die Szene malerisch. Hier können wir baden, das Wasser ist klar, zuweilen frisch, aber wer noch lieber umherstreift, kommt hier auch nicht zu kurz. 

Zu guter Letzt besuchen wir eine dritte Bucht, die Playa Manzanillo. Hier liegen die offenen Boote der Fischer des kleinen Dörfchens El Lobo. Ja und weil hier immer was abfällt, lungern auf diesen auch gerne Braune Pelikane herum. Wenn wir nun noch Lust haben können wir wieder in La Cruz angekommen ein Lokal mit bester Aussicht über die Bucht aufsuchen und dabei einen der berühmten Batidos schlürfen. Nach getaner Arbeit wartet dann gerne Agi mit dem Nachtessen auf uns. 
 

Tag 10: La Cruz über den Nationalpark Palo Verde nach Monteverde

Wir verlassen die Region um La Cruz bestimmt nur ungern. Runter geht’s wieder die Panamerikaner bis Bagaces. Und hier ist der Palo Verde Nationalpark das Exkursionsziel für den heutigen Tag. Es ist aber gleichzeitig eine Autosafari durch ein Steppen- bis Trockenwaldgebiet von besonderer herber Schönheit. Am Ende eine beeindruckende Lagune mit vielen Wasservögeln wie Amerikanischer Nimmersatt, Rallenkranich, Schneckenweih oder Rosalöffler. Schwarze Leguane und Weißschulterkapuziner sind teilweise häufig.
Die Straße ist „naturbelassenen“ und lärmt entsprechend; wir hoffen aber durch viele Tiere und tolle Landschaften entschädigt zu werden.

Gegen 2 p m wird es allerdings höchste Zeit, Richtung „Grüne Berge“ aufzubrechen. Denn die Fahrt führt uns dann immer höher in Gebirge. Über die wohl „schlechteste“ Straße Costa Ricas bis nach Santa Elena, dem Hauptort der bekannten Region Monteverde im Nebelwald. Geradezu gespenstisch mutet er an und die Temperaturen hier stehen im krassen Kontrast zu der Region Palo Verde noch am Mittag. Nach der Ankunft bleibt dann vor dem Abendessen noch Zeit genug zum Durchschnaufen und Frischmachen. Oder zur Beobachtung der ersten Hochlandkolibris. 
 
Hotel:  2 x Arco Iris (Monteverde/ Santa Elena))
 

Tag 11: Nebelwaldschutzgebiet und Santa Elena

Monteverde Costa Rica
Wunderschönes Bergland Monteverde
© Astrid & Jürgen Ohlendorf
Nach dem Frühstück satteln wir die Pferde um das eigentliche Monteverde zu entdecken. Rund 5 km fahren wir noch mit unserem Bus bis zum Eingang. Dort auf rund 1600 Meter befindet sich einer der schönsten, märchenhaftesten Wälder der Erde.
Riesenhafte Würgefeigen, Urwaldriesen über und über mit Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) wie Moosen, Farnen, Orchideen und Bromelien bedeckt. Tausend Grüntöne verstecken hier lebende kleine Vogelarten wie Finkentangare, Larvenwaldsänger und Laucharassari. Ein Suchspiel für Geübte.

Einige Höhenmeter sind zu erklimmen, alles aber auf gut ausgebauten Wegen mit perfekter Kennzeichnung. Ein Jeder kommt hier auf seine Kosten. Wer mehr beobachten will oder wer mehr Bewegung bevorzugt. Dazu können wir auch die Gruppe dann am Nachmittag ggfs. Splitten und treffen uns  in dem Kolibrigarten vor dem Eingang des Privatparks gegen 3 p m wieder? Denn diesen Garten sollten wir wegen der bis zu 10 verschiedenen „Hummingbirds“ die hier täglich auftauchen nicht versäumen. Einen guten Kaffee mit Brownie gibt es auch! 

Wie gewohnt gehen wir dann abends im Dorf oder im Hotelrestaurant auf Nahrungssuche. 
 

Tag 12: Spannende Reise nach Quepos

Wir verlassen heute das frostige Monteverde und fahren immer weiter südlich, folgen dann der Küstenlinie und erreichen den Fluss Tarcoles mit seinen Riesenkrokodilen. Hier sollten wir nicht baden, denn diese Exemplare werden für die Touristen angefüttert.

Wo sich dann noch schöne Haltepunkte an der Küste ergeben, werden wir spontan bestimmen und von unserem weiteren Wünschen an diesem Tag abhängig machen. Sabrina und Stephan kennen hier nahezu jede Bucht. Im Ort Quepos angekommen steht der Rest des Nachmittags dann zur freien Verfügung. Interessant ist das Dorf an sich. Auch die Hafenmole loht zum Sonnenuntergang einen Besuch, denn hier versammeln sich oft Schwärme von Dohlengrackeln zum Abendkonzert und Schlafen. Restaurants finden wir hier reichlich und wer möchte, könnte hier auch mal individuell „ausgehen“. 
 
Hotel: 1 x Hotel Villa Romantica (Pazifikküste/ Quepos)
 

Tag 13: Manuel Antonio Nationalpark und Reise nach Uvita

Finca Bavaria Costa Rics
Vom Pool auf Meer - Finca Bavaria
© Astid & Jürgen Ohlendorf
Der weltbekannte und touristische Nationalpark Manuel Antonio ist heute Vormittag unser Ziel. Nur 5 km vom Hotel entfernt liegt hier ein Schutzgebiet am Ozean. Besonderheit sind hier aber die fantastische Landschaft mit Urwald bis ans glasklare Wasser, viele zutrauliche Tiere wie Totenkopfäffchen, Agutis, Faultiere oder Waschbären. Beachten sollten wir auch das merkwürdige Verhalten adulter Homo Sapiens bei der Abwehr keksstehlender Kapuzineraffen.

Wir erwandern diesen Park zunächst auf guten Wegen gemeinsam. Bis zu einem Aussichtspunkt von besonderer Klasse. Dann entlang der Küste bis zu einer Badebucht. Ja und wer möchte schwärmt hier weiter durch den Park, alles ist gut ausgeschildert. Wer baden will sollte hier das ruhige warme Wasser nutzen.

Gegen 14 Uhr dann wird es Zeit für uns den Park zu verlassen, zum Bus zurück zu wandern, im Hotel die dort gelagerten Koffer einzuladen und dann die nur einstündige Reise nach Uvita anzutreten. Wir erreichen dann die Finca Bavaria, der wohl beste Platz im Süden Costa Ricas. Rund 150 m über dem Pazifik, umgeben von Regenwald und in Alleinlage. Mit geschmackvollen Zimmern; nur 6 an der Zahl. Tollem Pool und perfekten Sonnenuntergängen. Dazu Axel, er kocht sehr gut. Und Willi, er achtet auf unser Wohl. 
Aber auch die Möglichkeiten zur Vogel- und Tierbeobachtung sind hier sehr gut. Sicher, es wird nicht angefüttert und so ist ein gutes Auge hilfreich. Mit Glück kommen Passerinitangare und Feuerschnabelarassari zu Besuch. 
 
Hotel: 2 x Finca Bavaria (Pazifik-Süd/ Uvita) inkl. 1 x Abendessen 
 

Tag 14: Die Küsten am südlichen Pazifik

Vögel Costa Rica
Krabbenbussard am Playa Ballena ©Bianca
Der ganze Tag steht hier für unsere Küstenerkundung zur Verfügung. Die Reiseleiter kennen diesen Abschnitt sehr gut und so starten wir je nach Gezeiten vielleicht mit dem Ballena Nationalpark. Einem Meeresnationalpark, in welchem wir eine Strand- oder Wattwanderung unternehmen werden. Eine leichte Strecke von 4 km, aber leider kein Schatten. Mit Glück finden wir den Stranddollar oder Schlangenseestern. Bestimmt aber sind wir von diesem Landschaftsbild beeindruckt. 

Eine weitere Station an diesem Tag kann die Playa Ventana sein. Hier finden wir Höhlen auf Meeresniveau und gute Bademöglichkeiten vor. Dazu, das wollen wir hier nicht verschweigen, ist auch der Hausstrand der Finca Bavaria recht gut geeignet. Aber der Abgang mittelschwierig und nur mit etwas Klettererfahrung möglich. 
Außerdem können wir einen kleinen Wasserfall besuchen. Hier kann gebadet werden oder in dem dazugehörigen Restaurant mit Fischzucht (Tilapiateiche) etwas verzehren.  

Möglich ist auch der Besuch einer weiteren Bucht mit Mangrovenmündung. Der Playa Tortuga. Oft treffen wir hier Limikolen und Eisvögel an. Oder Reiherarten. Zuweilen auch einen Fleischspießverkäufer. 
Wenn wir möchten, lassen wir an diesem Abend wieder den Axel für uns kochen oder suchen ein Lokal in der Nähe auf für unser letztes gemeinsames Abendessen auf dieser Reise. 
 

Tag 15: Ins Zentraltal über die schöne Küstenstraße

Ein Reisetag steht an. Sicher eine lange Strecke. Aber landschaftlich besonders reizvoll.
Zunächst und nach dem besten Frühstück an der Pazifikküste fahren wir nun die schöne Küstenstecke zurück in das Zentraltal. Wenn wir zeitig in der Nähe des Flughafens sind werden wir noch zu einer Stärkung einkehren. 

Heute Abend heißt es: „Heimreise“. Unsere Costa Rica Naturreise neigt sich dem Ende entgegen. Zu passender Zeit werden wir zum Flughafen gebracht. Denn diese Reise ist auf den Lufthansaflug ausgerichtet. Wer noch ein Anschlussprogramm wünscht, der wird auch alternativ an einem anderen nahen Ort abgesetzt.
Wer noch eine optionale Zusatznacht in dem Hotel der ersten Nacht wünscht, der spricht uns gerne an. Weitere Möglichkeien lesen Sie in unserem Bericht Badeverlängerungen in Costa Rica

"Gute Heimreise!"