Ornithologische Reise Costa Rica

Costa Rica
Gruppenreise

Ornithologische Rundreise durch Costa Rica mit 4 - 6 Teilnehmern mit Reiseleiter Stephan Martens. Beobachten, verstehen und genießen ist das Motto der Reise. | EIGENE REISELEITUNG|

TerminTeilnehmerPreis p.P. im DZEZ-Zuschlag
30.01. – 13.02.20214 - 63.300,-€600,-€
Ornithologische Reise Costa Rica Erzfischer
  • Querschnitt durch alle ornithologisch interessanten Lebensräume des Landes
  • Minigruppe mit maximal 6 Personen
  • rund 250 Vogelarten in aller Ruhe beobachten und fotografieren
  • deutsche ornithologische Reiseleiter Stephan & Sabrina Martens
  • Erfassung ökologischer Zusammenhänge Unterkünfte mit Spezialisierung auf Ornithologie und Natur
  • es gibt rund 900 Arten auf einer Fläche so groß wie die Schweiz!
  • Unterkünfte mit Spezialisierung auf Ornithologie und Natur
  • Besprechungen der Tages-Sichtungen mit deutschen Namen

Enthalten im Reisepreis

  • alle Transfers laut Reiseverlauf
  • Übernachtungen in Mittelklassehotels und Naturlodges, laut Reiseverlauf oder gleichwertig
  • tägliches Frühstück und Malzeiten laut Verlauf
  • klimatisierter Bus (Nissan Urvan o.ä)
  • qualifizierter natur- und vogelkundliche Reiseleiter Stephan & Sabrina Martens
  • mobiles Internet im Bus
  • alle Eintritte in Nationalparks/ Private Einrichtungen laut Reiseverlauf
  • Reisepreissicherungsschein Ornithologische Reise Costa Rica

Nicht enthalten im Reisepreis

  • internationale Flüge (Diese Reise ist auf den Flug mit Lufthansa ausgerichtet)
  • persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • nicht aufgelistete Ausflüge und Leistungen
Zielarten der Reise: 
  Vögel: Tuberkelhokko; Prachtfregattvogel; Kahnschnabel; Jabiru; Am. Stelzenläufer; Königsgeier; Lachhabicht; Brillenkauz; Urutau-Tagschläfer; Violett- Degenflügel; Tovisittich; Grauwangenpapagei; Hellroter Ara; Soldatenara; Gelbwangenamazone; Riefenschnabelani; Veilchentrogon; Quetzal; Amazonasfischer; Andenbartvogel; Fischertukan; Laucharassari; Keilschnabel-Baumsteiger; Weißbrust- Ameisenwürger; Schopftyrann; Scherenschwanz- Königstyrann; Weißnackentityra; Langschwanzhäher; Waldzaunkönig; Graukappenvireo; Rotkappenwaldsänger; Sommertangare; 
  Andere Tiere: Zweifinger-Faultier; Mantelbrüllaffe, Weißschulterkapuzineraffe; Aguti; Brillenkaiman; Rotaugen-Laubfrosch; Landkrabben; Baumpython; Nasenbär; Helmbasilisk; Grüner Leguan; Greifschwanzlanzenotter; Rotknievogelspinne

Zur Übersicht Costa Rica Reisen
 
Die Lebensräume durch die diese Ornithologische Costa Rica Reise führt
  • Zentraltal: Vulkan Póas, Lebensraum Kulturland
  • Caño Negro: Rio Frio, Lebensraum Sumpfgebiet und Tieflandregenwald
  • Region Vulkan Arenal: Hanging Bridges & Park 1968, Lebensraum Bergregenwald
  • La Cruz: Fincawanderung Lebensraum Trockenwald und Mangroven
  • Monteverde: privates Schutzgebiet Lebensraum Nebelwald
  • Uvita: Pazifikregion, Lebensraum Küste und Strand, Tieflandregenwald
  • San Gerado de Dota: Quetzal Tour Lebensraum Nebelwald und Paramo

Detaillierter Reiseablauf

Tag 1: Ankunft im Zentraltal – Besuch der Region Pòas

Mangroveneulen Ornithologische Costa Rica Reise
Genau Hinschauen! Mangroveneulen sind schwer zu
entdecken © Katja & Conny Hornung
Bienvenidos im Natur- und Vogelparadies Costa Rica!
Optimal kommen Sie mit Lufthansa am Abend an und werden von Sabrina und Stephan vom Flughafen abgeholt. Zunächst reisen wir in das nahegelegene Home-Hotel und haben Zeit zum Frischmachen. Bestimmt können wir uns am Abend schon etwas kennen lernen oder die Tour besprechen. Das bei einem gemeinsamen Erfrischungsgetränk? 
 
 : 1 x Villa San Ignacio (Zentraltal/ Alajuela) inkl. 1 x Abendessen
 

Tag 2: Reise in das Sumpfgebiet Caño Negro

Vom Fuße des Vulkanes und dem Hotel geht es nun streng nach Norden. Vogelstopps bieten sich an vielen Orten auf der Strecke an. Denn wenn das Wetter passt, können wir eine wenig befahrene Seitenstraße über den Westhang des Poasmassives nehmen. Bei interessanten Kulturen wie Ananas, Bananen, Zierpflanzen oder Yucca stoppen wir selbstverständlich. Denn auch dort sind immer Vogelarten wie Rotschulterstärling und Riefenschnabelani zu sehen, die wir im dichten Wald vermissen werden. Die letzten Kilometer vor unserem Zielort wird die Fahrt dann auf einer Naturstraße zur Safari. Immer wieder Mangrovenreiher, Gelbstirn-Blatthühnchen und Co. in den Weiden. 
Die Region hier ist für die Vogelwelt in Mittelamerika von großer Bedeutung. Wenig besiedelt und ursprünglich. Ein Mix aus Regenwald, Sumpf- und Weideland. Seen und Flüsse prägen das Bild. Und so werden wir, wenn wir die Zimmer auf dem großzügigen parkähnlichen Gelände direkt an der Lagune bezogen haben, noch genug Zeit zum Erkunden haben. Wer mag, der unternimmt noch eine Kanutour mit den hauseigenen Booten. Unsere Herberge verfügt über ein Restaurant und wir könnten hier speisen oder im nahen Dorf.
Wie jeden Abend findet eine Besprechung der „Tagesvögel“ statt. Sowie ein Briefing für den kommenden Tag.

 : 3 x Hotel Campo de Caño Negro (Zentraltal/ Alajuela) inkl. 3 x Abendessen
 

Tag 3: Bootsfahrt auf dem Rio Frio & Wanderung im Schutzgebiet

Agami Reiher Ornithologische Reise Costa Rica
Sensation : Der Speerreiher im Caño Negro
© Josef Stegmiller
Der Tag wird bestimmt ein Highlight dieser Reise werden. Denn wir werden eine sehr ergiebige Bootstour mit mehreren Landstopps unternehmen. Schlangenhalsvögel, Grünreiher, Gürtelfischer und Brillenkaimane sowie Sumpfschildkröten in Mengen erwarten uns. Beste Perspektiven zum Fernglasbeobachten und Fotografieren. Mit unserem Bus werden wir dann, nach kurzer Mittagspause in der Unterkunft oder wenn wir mögen auch im Dorf, verschiedene Beobachtungspunkte besuchen. Dazu nehmen wir auch das Spektiv mit.  Austeigen, ausschwärmen, Zeit zur Erkundung. Zeit zum Genießen dieses aquatischen wunderbaren Lebensraumes. Wenn noch Zeit an diesem Tage bleibt kennen die Reiseleiter Sabrina und Stephan auch noch einen spannenden Wanderweg. Dieser Wanderweg kann aber nicht bei jedem Wasserstand komplett begangen werden. So wie auch die Bootstour bei niedrigem Wasserstand Einschränkungen erfahren kann. Wir richten die Aktivitäten dieses Tages nach den Gegebenheiten: Wasserstand, Witterung, „Vogelwetter“.
Am Abend dann werden wir die Erlebnisse dann bei gemeinsamen Essen Revue passieren lassen. Oder nehmen restliche Bestimmungen mit Hilfe der Fotos vor?
 

Tag 4: Vogelsafari zu Fuß

Wir werden heute wieder in der Region unterwegs sein. Aber eben weitgehend zu Fuß. In Ornithologengeschwindigkeit versteht sich. Bereiche, die wir am Vortag nicht geschafft haben, oder die wir auf Wunsch nochmals besuchen könnten stehen an. Wenn immer es sinnvoll erscheint, können wir mit zwei Reiseleitern auch die Gruppe splitten. Wir erwarten hier Cayenneralle, Bronzekiebietz, Amerikanischen Nimmersatt oder Rotschnabel-Pfeifgänse. Dazu die ganze Palette der Kingfisher-Eisvögel. 
 

Tag 5: Die Region Vulkan Arenal und die Hanging Bridges

Tukane Costa Rica Ornireisen
Feuerschnabelarassari ©Bianca Hahn
Nach der Reise durch Kulturland, Ananas-, Papaya-, Zuckerrohr-, Yucca-Plantagen und Regenwäldern gelangen wir am Fuße des Vulkanes Arenal in das Dörfchen La Fortuna. Wo wir unterwegs immer etwas entdecken, legen wir einen Stopp ein. Allerdings wird die Reiseleitung dabei die Uhr im Auge behalten. Hier ist das Klima lieblicher, denn wir sind wieder auf rund 700 m Höhe. Es ist auch genug Zeit für einen Kaffee oder die Versorgung zu erledigen.  
Am frühen Nachmittag erreichen wir die Mistico Arenal Hanging Bridges. Sichere Hängebrücken bis 45 Meter Höhe. Durch die Baumkronen der Urwaldriesen wandern wir hier: Ein einfacher Weg von knapp 4 km Länge bietet umwerfende Ausblicke auf Bergregenwald und perfekt geformten Vulkan. Und vielleicht entdecken wir dabei Zimtbrustmotmot, Rotschwanz-Glanzvogel oder Klammeraffen? 
Nach diesem Abenteuer reisen wir wieder weiter bis in die wenige Kilometer entfernte Nepenthe Lodge, ein Ort von ganz besonderer landschaftlicher Schönheit. Hoch über dem Arenalsee und mit besten Beobachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände. Fischer- und Swainssontukan, Gelbwangenamazonen und Rotkehlguan sind hier Zielarten. Unterhalb der Herberge gibt’s das Restaurant Phönix von Luisa und Juan, wir brauchen zur Nahrungssuche nicht weit auszuschwärmen. 
 
 : 2 x Nepenthe B&B (Region Arenal/ El Castillo) inkl. 2 x Abendessen
 

Tag 6: Der Privatpark Vulkan 1968 im Bergregenwald

Vogelbeobachtung Costa Rica
Zimtbrust- Motmot im Bergregenwald © Bianca Hahn
Eine mittelschwere Wanderung von 5 km und 200 Höhenmetern bei 50% Schatten steht an. Wir erfahren natürlich jeweils am Vortag die Beschaffenheit der Strecke und erforderliche Ausrüstung. Eine Abkürzung ist möglich. Und genau auch für solche Tage sind wir mit zwei Reiseleitern unterwegs. 
Bergregenwald mit Tukanen vor Vulkankulisse, ein vulkanischer Stausee mit Schwarzkopftauchern, Krabbenreihern, Kahnschnabel und ein Lavafeld mit Spanischer Flagge und Frauenschuh erwartet uns. Stephan erklärt uns viele endemische Pflanzen. Wir verstehen dann wie die Vegetation die Lavafelder wieder langsam erobert und begrünt. Unter Begleitung von Montezuma-Stirnvogel und Langschwanzhäher finden wir auch hier wieder eine schöne Stelle für eine Brotzeit oder „Obstzeit“ aus dem Rucksack. 
Am Nachmittag kehren wir zu unserer Unterkunft zurück. Wer noch weiter Lust auf ein alternatives Programm hat, für den gibt es einen Schmetterlingszoo und Reptilienzoo (Zusatzkosten) in der Nähe. Aber unser Garten hier und das angrenzende Kulturland mit vielen Bäumen und Hecken lässt keine Langeweile aufkommen. Kolibris und Tangarenarten, Stärlinge und Lachhabicht sind präsent.
 

Tag 7: Von der Vulkanregion in den Trockenwald nach La Cruz

Der frühe Vormittag gehört noch Beobachtungen auf dem Gelände. Gerade vor dem Frühstück ist die Terrasse ergiebig. Wenn wir dann gegen 8.30 Uhr aufbrechen sind wir zunächst noch um den großen Arenalsee herum unterwegs. Stopps legen wir ein wo immer es lohnt.  Über die „Weiße Stadt“ Liberia und der Panamerikaner erreichen wir La Cruz. Das Kleinstädtchen ist unser Versorgungspunkt für die kommenden Tage. Hier finden wir alles was wir benötigen: Obst, Wasser, Pollo Frito.
Aber unsere Herberge ist hier die nahe Finca Canas Castilla: Im Trockenwald an einem aufgestauten Fluss. Die Familie Sutter betreibt hier seit mehr als 25 Jahren eine Landwirtschaft mit Rindern, Pferden, Hühnern, Bananen, Teakholz, Moringa (eine hippe Wunderbaumart) und mehr. Dazu 4 Doppelhäuschen am Fluss für Gäste. 
Wir beziehen unsere großzügigen Cabañas und nach kurzer Verschnaufpause starten wir zu einer Fincawanderung auf dem eigenen Gelände. Extrem strukturreicher Trockenwald erwartet uns. Es gibt für alle eine passende Wegvariante; wir besprechen das vorab. Bestimmt sehen wir Veilchentrogon, Weißstirnamazone und Rotnackenzaunkönig. Auf jeden Fall wird es eine hochinteressante Tour über naturbelassene Pfade. 
Abends dann unter dem Rancho der Herberge versorgt uns die Herbergsmutter Agi mit Köstlichkeiten. Wenn wir es möchten; denn alternativ suchen wir im Dorf eine Möglichkeit zur Verpflegung. Oft geht es hier sehr gesellig zu und Reiseerfahrungen werden mit anderen Gästen getauscht. Wir werden aber auch hier die Tagessichtungen besprechen, die deutschen Namen notieren. 
 
 : 2 x Finca Cañas Castilla (Guanacaste/ La Cruz) inkl. 2 x Abendessen
 

Tag 8: Lebensraum schwarze Mangroven & maritime Küstenwelten

Tovisittich ornithologische Reise Costa Rica
Tovisittich © Katja & Conny Hornung
Der Tag ist zur Erkundung der nahen Küste gedacht. Eine noch wenig touristische Halbinsel im Lebendraum des Trockenwaldes ist das Ziel. Hinter La Cruz fahren wir runter an den Pazifik und finden in der ersten Bucht eine Mangrovenmündung die wir auf einer leichten Wanderung erkunden. Hier treffen Säulenkakteen auf Weiße Mangrove. Hier jagen Gürtelfischer, Fischadler und Dreifarbenreiher. Landkrabben und Tamarindenbäume säumen den Pfad. Im flachen und ruhigen aber trüben Wasser tummeln sich Schlammtreter, Regenbrachvogel und Grüne Meeresschildkröte. Es ist wieder ein Ort von außerordentlicher landschaftlicher Schönheit!
Nach rund zwei Stunden müssen wir aber leider weiter denn es wartet die wohl schönste Bucht Costa Ricas auf uns. Zumindest die schönste Bucht ohne Palmen, die Playa Rajada. Felsen rahmen die Szene malerisch. Hier können wir baden, das Wasser ist klar. Zuweilen frisch. Aber wer noch lieber umherstreift, kommt hier auch nicht zu kurz. Grauhäher, Amerikanischer Triel und auch Fischadler konnten wir hier schon sichten. Brauner Pelikan und Fregattvögel ebenfalls häufig.
Zu guter Letzt besuchen wir eine dritte Bucht, die Playa Manzanillo. Hier liegen die offenen Boote der Fischer des kleinen Dörfchens El Lobo. Ja und weil hier immer was abfällt, lungern auf Diesen auch gerne Braune Pelikane herum. 
Wenn wir unterwegs zu diesen Buchten vom „Safaribus“ aus Vögel sehen, dann halten wir wie immer sofort an. Zurück zur Herberge dann kann noch das Gelände weiter durchstreift werden. Auf der Finca der Sutters gibt es zahlreiche verschiedene Spazierwege mit viel Abwechslung. 
Nach einem erlebnissreichen Tag wartet dann gerne Herbergsmutter Agi mit dem Nachtessen auf uns.
 

Tag 9: Weiterreise nach Monteverde Nebelwaldregion

Hochland Kolibri in Monteverde
Violett - Degenflügel  ©Martin & Regina
Wir verlassen die Region um La Cruz bestimmt nur ungern. Runter geht’s wieder die Panamerikaner bis Bagaces.  Und hier ist der Palo Verde Nationalpark das Exkursionsziel für den heutigen Tag. Es ist aber gleichzeitig eine Autosafari durch ein Steppen- bis Trockenwaldgebiet von besonderer herber Schönheit. Am Ende eine beeindruckende Lagune mit vielen Wasservögeln wie Amerikanischer Nimmersatt, Rallenkranich, Schneckenweih oder Rosalöffler. Schwarze Leguane und Weißschulterkapuziner sind teilweise häufig. Die Straße ist „naturbelassenen“ und lärmt, staubt entsprechend; wir hoffen aber durch viele Tiere und tolle Landschaften entschädigt zu werden. Gegen 3 p m wird es allerdings höchste Zeit, Richtung „Grüne Berge“ aufzubrechen. Denn die Fahrt führt uns dann immer höher ins Gebirge. Über die wohl „schlechteste“ Straße Costa Ricas bis nach Santa Elena, dem Hauptort der bekannten Region Monteverde im Nebelwald. Geradezu gespenstisch mutet er an und die Temperaturen hier stehen im krassen Kontrast zu der Region Palo Verde noch am Mittag. Nach der Ankunft bleibt dann vor dem Abendessen noch Zeit genug zum Durchschnaufen und Frischmachen. Oder zur Beobachtung der ersten Hochlandkolibris. 
 
 : 2 x Monteverde Country Lodge (Monteverde/ Santa Elena)
 

Tag 10: Nebelwaldschutzgebiet und Santa Elena

Nach dem Frühstück satteln wir die Pferde um das eigentliche Monteverde zu entdecken. Rund 5 km fahren wir noch mit unserem Bus bis zum Eingang. Dort auf rund 1600 Meter befindet sich einer der schönsten, märchenhaftesten Wälder der Erde. Riesenhafte Würgefeigen, Urwaldriesen über und über mit Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) wie Moosen, Farnen, Orchideen und Bromelien bedeckt. Tausend Grüntöne verstecken hier lebende kleine Vogelarten wie Finkentangare, Larvenwaldsänger und Laucharassari. Ein Suchspiel für Geübte.
Einige Höhenmeter sind zu erklimmen, alles aber auf gut ausgebauten Wegen mit perfekter Kennzeichnung. Ein Jeder kommt hier auf seine Kosten. Wer mehr beobachten will oder wer mehr Bewegung bevorzugt. Dazu können wir auch die Gruppe dann am Nachmittag ggfs. Splitten und treffen uns in dem Kolibrigarten vor dem Eingang des Privatparks gegen 3 p m wieder? Denn diesen Garten sollten wir wegen der bis zu 10 verschiedenen „Hummingbirds“ die hier täglich auftauchen nicht versäumen. Einen guten Kaffee mit Brownie gibt es auch! 
Wie gewohnt gehen wir dann abends im Dorf oder im Hotelrestaurant auf Nahrungssuche.
 

Tag 11: Weiter nach Uvita, die südliche Pazifikregion

Hellroter Ara in Sierpe © Bianca
Hellrote Aras beim Spielen am Flussufer © Bianca Hahn
Die Region Monteverde müssen wir dann nach dem Frühstück leider verlassen. Es wird wieder eine bescheiden gute Straße sein, die hinunter führt bis an die Panamerikaner. Aber Stephan und Sabrina kennen noch den einen oder anderen lohnenden Stopp unterwegs. Auch dann im weiteren Verlauf und an der Pazifikküste entlang gilt dies. Mit Glück sehen wir nämlich Hellrote Aras in den Strandmandelbäumen turnen. Wir erreichen dann die Finca Bavaria, der wohl beste Platz im Süden Costa Ricas. Rund 150 m über dem Pazifik, umgeben von Regenwald und in Alleinlage. Mit geschmackvollen Zimmern; nur 6 an der Zahl. Tollem Pool und perfekten Sonnenuntergängen. Dazu Axel, er kocht sehr gut. Und Willi, er achtet auf unser Wohl. 
Aber auch die Möglichkeiten zur Vogel- und Tierbeobachtung sind hier sehr gut. Sicher, es wird nicht angefüttert und so ist ein gutes Auge hilfreich. Mit Glück kommen Passerinitangare, Purpurmaskentangare, Südlicher Fleckenmaskentyrann, Rotkappenspecht, Kaputzen-Ameisenwürger und Feuerschnabelarassari zu Besuch.
 
 : 2 x Finca Bavaria (Pazifik-Süd/ Uvita) 

 

Tag 12: Vogelsafari mit dem Boot in Sierpe

Potoo Costa Rica Reisen
Den Urutau Tagschläfer in Sierpe
© Katja & Conny Hornung
Von dem Erschließungshafen des bekannten Corcovado Nationalparks Sierpe aus unternehmen wir eine zumeist sehr lohnende Bootstour. Im Lebensraum der Mangroven. Rund drei Stunden tuckern wir sehr leise durch Kanäle und Flusssysteme. Oft entdecken wir dabei Weißen Ibis, Hellrote Aras, Bronzekiebietz, Speerreiher oder Spitzkrokodil. Das flache Boot bietet dabei beste Perspektive für Fotos.
Ja auch wenn wir nun schon fast zwei Wochen im Tropenparadies unterwegs sind, finden wir hier noch immer weitere neue Arten für uns. Nach der Tour können wir am Anleger noch zu einem Kaffee einkehren.
Wenn wir am weiteren Nachmittag noch den Wunsch auf einen weiteren Stopp haben oder auch den hauseigenen Trail (Morning Hike) noch nicht kennen, dann haben wir dafür die Zeit. Zum Beispiel gibt es an der Playa Tortuga noch eine kleine Flussmündung mit regelmäßigem Auftreten von Kingfisherarten und Limikolen. 
 

Tag 13: San Gerado de Dota - das Hochland

Es lohnt sehr, früh aufzustehen in der Finca Bavaria. Denn von der Terrasse aus oder dem direkten Umfeld des Hauses und Pools bieten sich immer gute Beobachtungen. Auch der Wirtschaftshof mit den umgebenden Fruchtbäumen ist Anziehungspunkt für Vögel. Nach dem perfekten Frühstück reisen wir dann weiter über San Isidro und dann in die Hochgebirgsregion. Einen Zwischenstopp richten wir im Paramo ein. Das ist die Landschaft oberhalb der Baumgrenze so ab rund 3200 Meter. Hier finden sich Endemiten: Goldschenkel-Buschammer oder Großfußammer. Oder auch der Streifenjunko, ebenfalls aus der Finkenfamilie.
Unsere Herberge und Zielregion liegt aber etwas tiefer, auf rund 2000 Meter. In einem spannenden Nebelwald mit extrem vielen Aufsitzern, riesigen Eichenarten und Lorbeerbäumen.
Am Nachmittag haben wir bestimmt noch Zeit die Umgebung abzutasten: Hier ist der Eichelspecht Zuhause und im Wildfluss Savegre der Sturzbach-Kleintyrann. Ebenfalls wohl fühlt sich hier die kleinste Papageienart Costa Ricas, der Katharinasittich. Es gibt mehrere gut ausgeschilderte Wanderwege und so können wir zusammen oder individuell auf die Pirsch gehen. 
In der Unterkunft werden wir dann am Abend ein Essen in Buffetform vorfinden.  
 
 : 1 x Rio Savegre Lodge (Cerro de la muerte/ San Gerado de Dota) inkl. 1 x Abendessen
 

Tag 14: Quetzal Tour auf 2000m Höhe & Rückkehr in das Zentraltal

Göttervogel Quetzal
Der Quetzal in San Gerdado de Dota
© Martin & Regina
Ganz früh am Morgen treffen wir uns mit weiteren Gästen der Lodge um den Quetzal zu finden. Diese sind natürlich auch bei „Nicht-Ornis“ die Superstars und deshalb müssen wir schon mit Andrang rechnen. Und zum Schutz der seltenen Trogonart auch den Anweisungen bitte folgen. Wenn wir nach der geführten Tour noch Zeit haben, nutzen wir die Möglichkeiten des Tales noch aus. Sabrina und Stephan waren schon oft hier und kennen gute Orte, um weitere Vögel zu entdecken. Wir müssen dann aber leider spätestens um 12.30 Uhr aufbrechen um die Fahrt zurück zu vollziehen. Zurück nach Alajuela an den Ausgangspunkt der Reise durch die Vogelwelt Mittelamerikas. Das Abschiedsessen werden wir im Hotel einnehmen. Wir sind gespannt auf das qualitative Beobachtungsergebnis dieser Ornitholoischen Rundreise Costa Rica! 

 : 1 x Villa San Ignacio (Zentraltal/ Alajuela) inkl. 1 x Abendessen
 

Tag 15: Poasmassiv mit Bergregenwald und Kulturland, Abreise oder Verlängerung

Zum Abschluss durchstreifen wir heute den Lebensraum des gewaltigen Poasmassives. Das Tal beim Hotel in Alajuela liegt auf rund 1000  Meter, der Vulkan Poas selbst erreicht 2700 Meter. Dazwischen liegen Bergregenwald, Bergnebelwald und strukturreiches Kulturland. Sabrina und Stephan kennen den Berg und die lohnenenden Stellen, an denen je nach Wind und Niederschlag Beobachtungen zu erwarten sind.
Der Krater des Vulkanes selbst und der Nationalpark ist in den letzten Jahren oft wegen hoher Aktivität gesperrt. Aber ohnehin von geringerem orntithologischen Interesse. Wir versuchen es primär an einer Stelle in rund 1600 Meter im "Erdbeerland" auf Kolibris. Und auf Andenbartvogel, Aztekenbartvogel, Silbertangare und Laucharassari am Osthang Nähe Chinchona auf rund 2000 Meter. Oder, wenn das Wetter für den Osthang ungünstig ist, werden wir die Region um den höchsten Wasserfall Costa Ricas, dem Catarata del Toro, aufsuchen. Unser Gepäck haben wir im Hotel deponiert und werden es vor der Fahrt zum Flughafen abholen. 
Am Abend heißt es „Heimreise“. Die ornithologische Rundreise Costa Rica neigt sich dem Ende entgegen. Zu passender Zeit werden wir zum Flughafen gebracht. Wer noch ein Anschlussprogramm wünscht, der wird auch alternativ an einem anderen nahen Ort abgesetzt.
 

  Weitere Ornithologische Reisen 


⇒ Ornithologische Reise Ecuador
⇒ Ornithologische Reise Panama 
⇒ Ornithologische Reise Suriname

⇒ Bildergalerie Ornithologische Reise Costa Rica    Buchungsanfrage